ARTIKEL
adonim.de

Jesus und der tote Hund

Jesus und seine Jünger überquerten eine Straße. In der Mitte der Straße lag ein toter Hund. Er war wahrscheinlich schon seit vielen Wochen tot. Die Jünger hielten an and fragten Jesus:

"Hast du den armen toten Hund gesehen? Sein Körper ist in einem schrecklichen Zustand. Die Würmer haben schon die Hälfte davon verzehrt."

Und Jesus antwortete:

"Nein, das habe ich nicht gesehen. Aber habt ihr die wundervollen weißen Zähne des Hundes gesehen an dem wir gerade eben vorbeigingen?"

Nun ja, ich habe keine Ahnung, ob diese Geschichte wahr ist oder nicht, aber sie ist interessant genug um hier veröffentlicht zu werden.

Es ist wieder ein Beispiel dafür, daß wir die Freiheit haben zu wählen worauf wir uns konzentrieren wollen.

Du hast die Wahl, dich für den einen oder anderen Standpunkt zu entscheiden.

Du kannst den ganzen Tag lang reden über Liebe, positive Energie, Wachstum, Evolution, Gott, Engel, Erfolg, Glück, angenehme Veränderungen, Komplimente für andere, Ideen um Dinge besser zu machen, konstruktive Kritik und so weiter - oder du kannst über Entgegengesetztes reden - es ist einfach nur eine Frage der Wahl.

Und falls du dich für das Positive entschieden hast bedeutet es ja nicht, daß du "blind für die sogenannte Realität" bist, es bedeutet einfach nur, daß du eine bewußte Entscheidung getroffen hast.

Am Anfang wirst du immer noch Gut UND Schlecht sehen in einer komplexen "Realität", aber bald schon wirst du zielsicher entscheiden können, über welche Ereignisse du dich mitteilen möchtest und über welche Ereignisse du einfach schweigst.
Mit konsequenter Übung wird einmal der Augenblick kommen, an dem du einfach nichts anderes mehr "siehst" als das Positive, das Schöne, die wundervolle Kreation - und das ist der Augenblick, in dem du die Welt verändert hast, deine Welt und die der anderen.

Du bist alt genug um zu wissen, wie die Welt in ihren negativen Formen und Ausdrücken aussehen kann - ist es nicht Zeit jetzt, um das Positive zu betrachten?

Die Welt ist genau das, was du in der Lage bist in ihr zu sehen.

Und ich habe meine Wahl getroffen.
Licht und Liebe in Einheit,
Angela

1999

In 2012 liest sich das ganz anders...

Um klar zu machen daß man sich entscheiden kann zwischen einem positiven oder negativen Weltbild braucht man nun wirklich nicht Jesus dafür einzuspannen. Jeder andere in diesem Beispiel hätte es auch getan... :-)

Mit freundlichen Grüßen,
Angela