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Schlechtes Müllmanagement hat in Israel eine landesweite Schakal-Plage ausgelöst. Die Naturschutzbehörde des Landes warnte laut Presseberichten, dass die Reduzierung der Population durch Bejagung nicht ausgereicht habe, um die Bestände der Wildhunde von den nördlichen Gebirgsregionen bis zur Negevwüste in Südisrael zu begrenzen. Verantwortlich seien insbesondere die vielen Müllhalden, auf denen auch Tierkadaver offen entsorgt werden, was den Aasfressern reichliche Nahrung biete.

Besonders akut seien die Probleme in den Judäischen Hügeln rund um Jerusalem sowie in den küstennahen Naturschutzgebieten zwischen Haifa und Tel Aviv, berichtete die Tageszeitung "Haaretz". Hier wie auf dem Golanplateau lebten in manchen Gebieten ein bis zwei Dutzend Schakale pro Quadratkilometer, heißt es in einer amtlichen Studie, aus der die Zeitungen zitieren. Diese Studie beruhe auf Beobachtungen und Bewegungssonden, die an manchen Tieren angebracht wurden. In anderen Weltregionen, mit starken Schakalvorkommen lebten demnach nur ein bis vier Tiere pro Quadratkilometer.

Obwohl die israelische Naturschutzbehörde seit 2005 jährlich tausend Wildhunde durch Jäger erschießen ließ, hat sich der Bestand vermehrt. Da Schakale Tollwut übertragen können und weil die Rudel auch immer wieder Nutztierherden angreifen sowie häufig Schläuche von Bewässerungsanlagen durchkauen, wollen die Experten ihnen nun die leichten Nahrungsquellen entziehen. Dazu gehört eine bessere Müllentsorgung auf dem Golan und in den weiteren Problemregionen. Insbesondere sollen die Aasfresser nicht mehr so leicht an abgekippte Tierkadaver gelangen.


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