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Extremisten haben in Somalia zu Jahresbeginn erneut einen schweren Anschlag verübt. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben und mehrere weitere wurden verletzt, als am Mittwochabend vor einem Hotel in der Hauptstadt Mogadischu zwei Autobomben explodierten.

«Überall lagen menschliche Körperteile», berichtete der Sicherheitsbeamte Mohamed Hassan. Unter den Opfern sind auch Regierungssoldaten.

Zu dem Angriff bekannte sich die radikalislamische Miliz Al Shabaab. «Ja, wir haben das getan», sagte Sheikh Ali Hussein, ein Sprecher der Gruppe, der Nachrichtenagentur dpa. «Das war nicht unsere erste und wird nicht unsere letzte Attacke sein.»

Die Miliz bekämpft seit Jahren die Zentralregierung in Mogadischu. Obwohl sie bereits 2011 von Regierungstruppen und Soldaten der Afrikanischen Union (AMISOM) weitgehend aus Mogadischu vertrieben wurde, verübt sie weiterhin Anschläge. Auch kontrollieren die Extremisten noch immer Gebiete im Süden und Zentrum des Landes.

Das Jazeera Palace Hotel, vor dem die Autobomben im Abstand von wenigen Minuten detonierten, liegt auf der Straße zum internationalen Flughafen von Mogadischu und wird gern für Konferenzen und Feierlichkeiten benutzt.

Es war nicht der erste Anschlag auf das Hotel: Bereits im September 2012 waren dort mehrere Sprengkörper explodiert, als der damals frisch gewählte neue Präsident Hassan Sheikh Mohamud gerade eine Pressekonferenz abhielt. Mehrere Menschen kamen ums Leben. Die AMISOM veurteilte den neuen Anschlag scharf und sprach in einer Mitteilung von einer «feigen Attacke».

AMISOM-Mitteilung


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