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Es ist wenig überraschend, dass Eltern gerne begabte Kinder haben. Tippt man in den USA bei Google "Is my 2-year-old..." ein, ist das am meisten gesuchte nächste Wort "gifted", also begabt. Gleiches gilt übrigens für Deutschland. Auf "Ist mein Kind…" folgt bei Google als erstes "hochbegabt". Aufgeteilt nach Söhnen und Töchtern ergibt sich über dem Atlantik ein anderes Bild. Zweieinhalb Mal öfter als für ihre Tochter interessieren sich amerikanische Eltern dafür, ob ihr Filius hochbegabt ist. Gleiches gilt auch dann, wenn man "begabt" durch "intelligent" ersetzt, schreibt Stephens.

Fast doppelt so häufig googlen Mütter und Väter die Frage "Ist meine Tochter übergewichtig?" wie "Ist mein Sohn übergewichtig?" und das, obwohl die amerikanische Realität anders aussieht. In den USA gelten rund 30 Prozent der Mädchen als übergewichtig, drei Prozent weniger als bei den Jungs. Auch mit der Hochbegabung verhält es sich anders, so Stephens. In den USA sind elf Prozent mehr Mädchen in Programmen für Hochbegabte als männliche Altersgenossen. Die Realität scheint in den Köpfen der Eltern wohl noch nicht angekommen zu sein.

In Deutschland sieht es übrigens ähnlich aus. Auch wenn es keine vergleichbare Studie gibt, lässt sich eine Tendenz zumindest erahnen. Gibt man in die Google-Suchmaske "Ist meine Tochter…" ein, ist der erste automatisch generierte Vorschlag "depressiv". Darauf folgt "verliebt", "schwanger", "hochbegabt" und "zu schwer". Bei Deutschlands Söhnen zeigt sich ein anderes Bild. Googles erster Vorschlag lautet "Autist". "Hochbegabt" kommt auf Platz zwei. Danach folgen "depressiv", "verliebt" und "schwul".

Auch wenn die kurze Auswertung nicht repräsentativ ist, enthält sie dennoch ähnliche Tendenzen wie in den USA. Übergewicht beschäftigt Eltern bei ihren Töchtern offenbar mehr als bei ihren Söhnen. Andersherum ist es mit Fragen zur Hochbegabung. Auch deutsche Eltern scheinen tendenziell im letzten Jahrhundert gefangen zu sein und wünschen sich schöne Töchter und schlaue Söhne. Einzig die Sorge nach einer Depression kennt keine Geschlechtergrenzen. 

24.01.2014 | 09:14 Uhr Michael Rebmann, N24
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