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In einer Raffinerie in Köln hat nach einer Explosion ein Chemikalientank gebrannt. Verletzte gab es nach Auskunft der Feuerwehr nicht. Bei der Chemikalie handelt es sich nach Angaben des Raffinerie-Betreibers Shell um giftiges Toluol.

Eine große, dunkle Rauchsäule war am Donnerstag kilometerweit zu sehen. Messungen in den umliegenden Stadtteilen und Nachbarorten hätten allesamt keine gesundheitsgefährdenden Werte gezeigt, sagte ein Feuerwehrsprecher am Abend.

Etwa anderthalb Stunden nach dem Ausbruch am Nachmittag hatte die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle. Über die Ursache wurde zunächst nichts bekannt. Die Brandermittler der Polizei konnten bis zum Abend wegen der hohen Temperaturen noch nicht an den Brandort gelangen.

Bei Toluol handele es sich um einen giftigen Stoff, der aber nicht krebserregend sei, sagte eine Unternehmenssprecherin. Der dunkle Qualm zog in Richtung Stadtteil Porz über den Rhein, berichtete die Feuerwehr. Die Anwohner der Raffinerie wurden gebeten, Türen und Fenster zu verschließen und sich bis auf weiteres nicht im Freien aufzuhalten. Laut Feuerwehr wurden auch die Schulen in der Nähe informiert.

Nach Angaben von Shell ist die Rheinland Raffinerie im Süden von Köln die größte Raffinerie Deutschlands. Sie besteht aus zwei Teilen, dem Werk Nord in Köln-Godorf und dem Werk Süd in Wesseling sechs Kilometer südlich. Gebrannt hat ein Tank im Werk Nord. In einer Erdölraffinerie wird mit Hilfe verschiedener Verfahren Erdöl weiterverarbeitet etwa zu Benzin, Kerosin oder Heizöl.

Mitteilung Shell


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