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Regensburg (ots) - Der Fleischatlas kann den Appetit verderben: 60 Kilogramm Fleisch - so hoch soll der Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch in Deutschland sein. Ein Wert, der dreimal höher ist als der aus Afrika. Sag' mir, wie viel Fleisch du isst, und ich sag' dir, wie reich du bist. Das gilt auch für die globalisierte Welt. Der Durchschnitts-Deutsche isst also ein Kilo Fleisch pro Woche, eine Wurstpackung am Tag. Von der Qualität und dem, was davon weggeschmissen wird, mal abgesehen. Mit Nachhaltigkeit haben solche Zahlen nichts zu tun. Dabei kann Ernährung für einen aufgeklärten Menschen nicht nur Privatsache sein - riesige Flächen werden jeden Tag zugunsten von Futtermitteln weltweit geopfert, die Hälfte der Treibhausgase soll auf die Produktion von Fleisch und tierischen Produkten zurückgehen. Gesunde Ernährung ist daher auch Klimaschutz. Doch nicht alle Appelle von Wissenschaftlern und Umweltschützern sind verhallt: Zumindest in Deutschland sinkt der Fleischkonsum. Der Anfang ist also gemacht. Der Geist ist also willig, nur das Fleisch ist noch zu billig.

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