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Bielefeld (ots) - Weil Thomas de Maizière (CDU) nur das Ressort innerhalb der Bundesregierung wechselt, wird sein Abschied vom Bundesverteidigungsministerium weitgehend als formaler Akt wahrgenommen. Doch hinter dem Zapfenstreich steckt mehr. Dass er die Nato-Partner Großbritannien und Frankreich knapp drei Jahre nach dem Libyen-Einsatz wegen ihrer damaligen Zweifel an deutscher Bündnisfähigkeit kritisiert, zeugt nicht von Größe. Das hätte er tun sollen, als er für die Bundeswehr verantwortlich war. Besonders pikant an de Maizières Verabschiedung schmecken die Worte seiner Nachfolgerin auf der Hardthöhe. Ursula von der Leyen (CDU) nennt ihren Vorgänger einen »Staatsdiener im vornehmsten Sinne des Wortes«. Was sie damit meinen könnte: Ihr Parteifreund ist in der zweiten Reihe gut aufgehoben und drängt sich als CDU-Kanzlerkandidat bei der nächsten Bundestagswahl nicht gerade auf. Ob sich von der Leyen im September 2017 - bei vorzeitigen Neuwahlen träte die Kanzlerin wahrscheinlich noch einmal selbst an - als erste Wahl für die Merkel-Nachfolge anböte, steht auf einem anderen Blatt.

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