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"Gegen Gewalt gegen Polizeibeamte muss jede Regierung mit einer Null-Toleranz-Strategie vorgehen", sagte Stegner dem "Hamburger Abendblatt". Erste Priorität jeder Innenpolitik sei: "Das Gewaltmonopol muss bei der Polizei bleiben und der Schutz der Gesundheit von Beamten ist unerlässlich." Gleichzeitig sei das Recht auf friedliche Demonstrationen ein hohes Gut und verfassungsrechtlich geschützt. Die Reaktion von Polizei und Politik auf Gewalt müsse immer verhältnismäßig sein.

Das Gefahrengebiet, in dem die Polizei jeden Bürger ohne Anlass überprüfen darf, war am vergangenen Samstag als Reaktion auf die schweren Krawalle und Angriffe auf Polizeiwachen mit teils schwer verletzten Beamten eingeführt worden. Bis zum Mittwoch waren in den Stadtteilen Schanzenviertel, St. Pauli und Altona laut Polizei knapp 160 Aufenthaltsverbote ausgesprochen, gut 60 Menschen in Gewahrsam und vier festgenommen worden.

Am Mittwochabend demonstrierten in Hamburg unangemeldet erneut mehr als 350 Menschen aus dem linken Spektrum gegen das Gefahrengebiet. Ein unbeteiligter Passant sei dabei von einem Stein getroffen worden und mit Kopfverletzungen ins Krankenhaus gekommen, sagte ein Polizeisprecher in der Nacht.

09.01.2014 | 07:22 Uhr mre, DPA
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