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Den jetzigen Zeitpunkt habe er für sein Coming-Out gewählt, weil er vor sechs Monaten aufgehört habe, aktiv Fußball zu spielen. Nun möchte er die Zeit nutzen und über seine Erfahrungen sprechen. Vor allem möchte Hitzlsperger jungen Spielern Mut machen; diese sollen sehen, dass man "sowohl homosexuell sein kann, aber auch ein erfolgreicher Profi-Sportler". Er selbst kenne allerdings keinen weiteren homosexuellen Fußballer persönlich. "Wir haben nicht ständig über unser Privatleben gesprochen in der Kabine. Es ging darum, zu trainieren, um besser zu werden."

Ob es in Fußballerkreisen ein schwulenfeindliches Klima gebe, konnte der Ex-Profi "nicht eindeutig beantworten". "Das ist anders als beim Rassismus, dort weiß man ganz klar, gegen wen sich der Hass richtet. Im Fußball gibt es keine bekannten Homosexuellen", sagt der 31-Jährige. Daher müsse man abwarten, was passiert, wenn sich der erste aktive Fußballer zu seiner Homosexualität bekennt. Hitzlsperger, der in einem vorab veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung "Die Zeit" seine Homosexualität öffentlich machte, lebte zuvor acht Jahre mit einer Frau zusammen. Erst danach habe ihm "gedämmert", dass er Gefühle für Männer hege.

09.01.2014 | 07:00 Uhr SpotOnNews
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