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Lotus-Teamchef Eric Boullier hat bekräftigt, dass bei dem Formel-1-Rennstall trotz des Fernbleibens von den ersten Testfahrten Ende des Monats alles gut sei.

«Lotus wird in diesem Jahr und für eine lange Zeit in der Startaufstellung stehen», wurde der Franzose auf der Homepage des britischen Senders BBC zitiert. Der Rennstall, den Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen nach eigenen Angaben aus finanziellen Gründen verließ, hat seit längerer Zeit wirtschaftliche Probleme.

Der Lotus-Wagen für die neue Saison wird nicht rechtzeitig zum Testauftakt vom 28. bis 31. Januar im südspanischen Jerez de la Frontera fertig sein. «Sie werden sehen, wir werden nicht das einzige Team sein, das nicht in Jerez ist», meinte Boullier. Der neue Lotus sei erst kurz nach dem Auftakt bereit. Aber das sei gar nicht schlecht: So könne man selbst sehen, was die anderen Rennställe machen, diese aber noch nichts über den neuen eigenen Wagen erfahren.

Angesichts der massiven Reform in der Formel 1 mit neuen 1,6-Liter-Turbomotoren, einem viel komplexeren Hybridsystem sowie weiteren Regeländerungen kommt den Probefahrten in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung zu. Der deutsche Werksrennstall Mercedes will seine neuen Silberpfeile am 28. Januar vor der ersten Ausfahrt vorstellen. Wann Red Bull das neue Auto von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel präsentiert, ist noch offen.

BBC-Bericht


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